Wenn ein Redesign richtig aussieht...
- Katja Wagner

- 18. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Dez. 2025
...aber sich falsch anfühlt

Mein Herz schlägt eigentlich immer höher, wenn ich ein neues Design von Iglo sehe – ich liebe die Marke seit meiner Zeit als Junior Brand Manager bei Iglo (und das ist schon ein paar Jahre her...).
Das aktuelle Redesign allerdings spricht eher meinen Kopf als mein Herz an.
Vieles daran ist klug und durchdacht gelöst:
👉 Mehr Fokus:
Der unifarbene Hintergrund wirkt moderner und plakativer als das alte Holzmotiv. In Kombination mit dem Top Shot und der Reduktion kleinteiliger dekorativer Elemente rückt das Produkt klarer in den Mittelpunkt.
👉 Weniger Verspieltheit:
Design & Logo wirken aufgeräumt. Doch damit verschwinden auch Herzchen, „cremig“, „lecker-spinatig“ und der ikonische Claim „der mit dem Blubb“ – zugunsten einer reduzierteren, „vernünftigeren“ Gestaltung..
👉 Klarere Benefits:
Der aufgeräumte Aufbau schafft Raum für die Fokussierung der Benefits: „Deutsche Ernte“ rückt wie ein Qualitätssiegel nach oben, „Portionierbar“ ist sofort erkennbar. Gut gemacht!
👉 Gute Wiedererkennbarkeit:
Grün als Hauptfarbe, rotes Logo, vertrauter Aufbau - die Marke bleibt eindeutig Iglo.
Mein Fazit:
Ein Packaging, das strukturierter und moderner ist – dabei aber ein Stück Emotionalität, Charme und Uniqueness verliert.
Das Risiko: so könnte ein Design austauschbarer werden. Insbesondere im zunehmenden Wettbewerb mit Eigenmarken des Handels.
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LinkedIn Post: September 4th, 2025 by Katja Wagner



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