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  • Christina Rüter

Preisreduzierung versus Shrinkflation

2 Marken zeigen, wie es geht oder auch nicht.




PREISREDUKTION und NACHHALTIGKEITSOPTIMIERUNG versus SHRINKFLATION: 2 Marken zeigen, wie es gehen sollte oder eben auch nicht!


Die Zeiten sind teuer: 

Konsumenten klagen über Preiserhöhungen und wechseln zu günstigeren Marken, Unternehmen klagen über schrumpfende Margen.


Das Klima ist in der Krise: 

Konsumenten suchen weiterhin nachhaltige und Bio-Produkte. Unternehmen claimen “Green”, verfolgen Nachhaltigkeitsziele und reduzieren den Co2-Abdruck.



Die Studie von REWE Group und Consumer Panel Services GfK, Dr. Robert Kecskes zum nachhaltigen Konsum zeigt die Fakten dazu*.



Wie können Nachhaltigkeitsaktivitäten eine Marke stärken, die Wirtschaftlichkeit verbessern und den Kundennutzen maximieren?


Diese Win-Win-Situation hinzubekommen ist die herausfordernde Aufgabe zukunftsweisender und erfolgreicher Markenführung.



Die Bio-Tee Marke #Yasashi von der Ostfriesische Tee Gesellschaft GmbH (OTG) hat gezeigt, wie das gehen kann.


👉 Die Umverpackung wurde simplifiziert und reduziert. Von der (schönen) runden Pappschachtel hin zur nachhaltigen Quadratpackung (weniger Material- und Logistik Ressourcen). Ja, dafür wurde Hochwertigkeit und Uniqueness geopfert. 


👉 Das Logo wurde kaum wahrnehmbar modernisiert. Der schablonenhafte Stencil Look der Buchstaben ist abgelegt und damit feiner und klarer. 


👉 Ansonsten erhält das Design seinen emotionalen Impakt, die Lebensfreude sowie die Klarheit der Sorten und -differenzierung.  


👉 Alles in allem also eine echt SINNvolle Weiterentwicklung.



Demgegenüber steht die seit 2022 umgesetzte Shrinkflation Politik von Katjes International GmbH & Co. KG


👉 Verschiedene Fruchtgummisorten wie Grün-Ohr-Hase, Oceania und Party Wunderland wurden seit Mitte 2022 von 200 Gramm, die Familien-Packungen 300 Gramm, reduziert auf 175 Gramm bzw. 250 Gramm. 


👉 Das Ganze wurde still und leise gemacht, ohne auf die Verringerung des Inhaltes hinzuweisen, oder die Umverpackung entsprechend zu reduzieren.  


👉 Das bedeutet eine VERSTECKTE PREISERHÖHUNG von 14 bzw.20% sowie eine proportionale ERHÖHUNG des PLASTIKANTEILS.  


👉 So maximiert die Marke ihre Profitabilität auf Kosten der Nachhaltigkeit und des Kundennutzens. 


foodwatch international hat Katjes dafür gerade gegen das Irreführungsverbot abgemahnt: Katjes werbe gleichzeitig damit, Ressourcen zu schonen und „so wenig Müll wie möglich zu produzieren“, heißt es.**


Geht so SINNvolle Markenstrategie?

Was denkt ihr über diese Marken Schritte?

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit und Preispolitik heute?







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